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Nikotinabhängigkeit

Nikotin ist neben Alkohol das weltweit meist verbreitete legale Suchtmittel. Lange Zeit als ungefährliches Laster verharmlost, hat sich das Rauchen in den meisten Ländern etabliert und galt lange Zeit als Zeichen für finanziellen und sozialen Aufstieg. Erst in den letzten 20 Jahren wurden die Gefahren und Risiken der Nikotinsucht in der Öffentlichkeit bekannt und erkannt.

 

 

Die Wirkung von Nikotin

Die Nikotinsucht ist die Gewöhnung und Abhängigkeit and die Droge Nikotin. Man kann durch den Konsum von Zigaretten, Zigarillos oder Zigarren, Pfeifentabak, Schnupf- und Kautabak nikotinsüchtig werden. Nikotin wird beim verbrennen vom Tabak freigesetzt und inhaliert. An winzige Teerteilchen im Rauch gebunden gelangt es in die Lunge und von dort aus ins Blut. Bei Schnupf- oder Kautabak nimmt man das Nikotin über die Nasen- oder Mundschleimhäute auf. Nikotin ist eines der wenigen Gifte das die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und so erreicht das Nikotin schon sieben Sekunden nach dem Konsum das Gehirn. Dort angelangt, regt Nikotin die Freisetzung von Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen an. Diese Stoffe lösen verschiedene Gefühle wie Wohlbehagen, Hochstimmung, erhöhte Aufmerksamkeit und gestärkte Energie aus. Wird dem Körper allerdings kein Nikotin mehr zugeführt nimmt die Menge der der Stoffe schnell wieder ab und der Genuss schlägt sehr schnell in Entzugserscheinungen Entzugserscheinungen um.



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Suchtpotential von Nikotin

Nikotinsucht

Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Drogen überhaupt. Laut Allen Carr kann ab der ersten Zigarette körperliche Abhängigkeit entstehen. Viele Experten sehen im Nikotin eine höhere Suchtgefahr als in Illegalen Drogen wie Heroin oder Kokain. Schon kurzzeitiger oder geringer Konsum kann körperlich Abhängig machen, und somit sehr schnell zu Entzugserscheinungen führen, wenn der Nikotinnachschub eingestellt wird.
Die Nikotinsucht kann sehr einfach befriedigt werden. Mit der Nächsten Zigarette die Sie rauchen, wird dem Körper wieder Nikotin zugeführt und die Entzugserscheinungen Rauchen abgewöhnen - Entzugserscheinungen weichen wieder dem Wohlgefühl. Jedoch gewöhnt sich der Körper sehr schnell an das Nikotin. Es muß also immer mehr geraucht werden um die positiven Effekte zu erreichen. Irgendwann verschwinden diese komplett und es wird nur noch die Sucht befriedigt ohne dass Sie sich besser oder gut fühlen.

Die Seelische Abhängigkeit hängt laut Experten eher mit dem Ritus des Rauchens zusammen. So verbinden sehr viele Raucher immer ein angenehmes Erlebnis mit ihrer Zigarette.

  • Die Zigarette zum Kaffee
  • Die Zigarettenpause
  • Zeitung und Zigarette
  • Das gemütliche Glas Wein und die Zigarre
  • Die Zigarette danach

Diese Liste kann beliebig erweitert werden, da jeder Raucher seine eigenen Gewohnheiten hat.

Fast die hälfte aller Raucher möchte sich von der Zigarette befreien. 35% der Raucher versuchen im Schnitt 5 mal jährlich sich das Rauchen abzugewöhnen. Jedoch sind nach einem Jahr nur noch 4,4 Prozent davon Nichtraucher.

gefährliche erste Zigarette

Britische Forscher haben in einer Studie mit 6000 Schülern im Alter zwischen elf und 16 Jahren entdeckt, daß schon eine Zigarette das Belohnungszentrum im Gehirn auf Jahre verändert.
So war das Risiko Nikotinsüchtig zu werden bei jenen 14-jahrigen die mit elf nur eine Zigarette geraucht haben um das Doppelte erhöht.
Da der Konsum einer Zigartte noch nach Jahren eine Sucht auslösen kann sprechen die Forscher von einem "Schläfer-Effekt".